100 Jahre Schwimm-Club Wiking Herne

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Der Schwimm-Club Wiking Herne feierte seinen 100. Geburtstag mit Vorstand, Ehrenamtlichen, Jubilaren, Ehrenmitglieder und denjenigen, die die beiden Autoren bei der Chronik des Vereins die letzten 100 Jahre betreffend, unterstütz haben. Im Rahmen der Feierstunde, an der auch die Bürgermeisterin der Stadt Herne, Frau von der Beck, der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Hans Peter Karpinski und der Fachschaftsleiterin Schwimmen im Stadtsportbund, Renate Tietz, teilgenommen haben, wurden am Abend sehr viele alte und neue Geschichten um den Verein und den Schwimmsport ausgetauscht. Sehr stolz war der Verein, dass er seinen ältestes Mitglied, Alfred Wolfrom, im Alter von 89 Jahren und seit über 74 Jahre Vereinsmitglied im Wiking ist unter den Gästen willkommen heißen konnte. Im Rahmen der Feierstunde wurde auch die Chronik des Vereins vorgestellt, die als Buch im Verlag tredition erschienen ist und beim Verein oder auch im örtlichen Buchhandel erworben werden kann.

Helga Reich als Weltmeisterin zurück aus Südkorea

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Die Wikingerin holte einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze Helga Reich hat ihren Platz in der Weltspitze in ihrer Altersklasse in Südkorea erfolgreich verteidigt. Bei der Weltmeisterschaft im Schwimmen in Gwangja/Südkorea gewann Helga Reich in dem Becken, in dem noch vor wenigen Wochen die allgemeine Schwimmelite der Welt die Weltmeistertitel verteilte, jetzt bei der Masters-Weltmeisterschaft jeweils im Freistil  eine Goldmedaille über 100, zwei Silbermedaillen über 400 und 800 und eine Bronzemedaille über 200 Meter in der Altersklasse 80. Besonders dramatisch war dabei der Endlauf über 100 Meter. Hier gewann sie in einem spannenden Wettkampf mit dem denkbar knappsten Vorsprung von  1/100 Sekunde am Ende die Goldmedaille vor der starken Konkurrenz von Denise Robertson und Alice Kinnaird aus Australien. Mit dem Sieg über Robertson war ihr gleichzeitig die Revanche gegenüber der letzten Weltmeisterschaft vor zwei Jahren gelungen, als sie selber zweite wurde.     Ulrike Urbaniak, die die deutsche Masters-Delegation in Gwangja leitete, beurteilte die Organisation auf der Seite des Deutschen Schwimmverbandes euphorisch: „Es waren überirdisch gut organisierte Weltmeisterschaften. Es gab tolle Medaillen, fantastische Urkunden, eine grandiose Siegerehrung bis Platz 6. Es gab immer freundliche und hilfsbereite Koreaner.“ Neben Helga Reich haben aus dem SC Wiking in Südkorea noch Petra Duda, Friedrich Irle und Andreas Behnke  teilgenommen. Dabei konnte Petra Duda einen hervorragenden vierten Platz über 100 Meter Brustschwimmen erzielen. Über die langen Strecken (800 m Freistil) und im Freiwasser über 3000 Meter gingen dann Friedrich Irle (AK 60) und Andreas Behnke (AK 50)an den Start. Beide belegten sowohl im Becken über 800m als auch im Freiwasser beachtliche Plätze im Mittelfeld. Friedrich Irle startete zusätzlich noch über 200 und 400 Meter Freistil. Zurück aus Südkorea lobte Helga Reich ebenfalls die sehr gute Organisation und Gastfreundschaft. Zu Recht wies aber Petra Duda auch auf die im Sommer sehr eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten für Wettkampfschwimmer hin. Die strahlende Weltmeisterin über 100 Meter Freistil Helga Reich bei der Siegerehrung des Internationalen Schwimmverbandes FINA in Südkorea (Foto: SC Wiking)

Helga Reich und Tanja Kintrup vom SC Wiking erfolgreich bei den Deutschen Meisterschaften der Masters

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In Karlsruhe fanden jetzt die 51. Deutschen Meisterschaften der Masters über die Kurzen Strecken im Schwimmen statt. Ausrichter war der SSC Karlsruhe, der nach einhelliger Meinung der Aktiven eine „fantastische Veranstaltung“ ausgerichtet hat.  Das „Fächerbad“ bot dabei optimale Bedingungen, weil neben der sehr großen Schwimmhalle ein Freibadgelände angrenzte, wo sich in einem riesengroßen Café Zelt  alle Teilnehmenden und die im Schwimmverband Verantwortlichen austauschen konnten. Die Deutschen Meisterschaften sind immer ein besonderer Anziehungspunkt. So trafen sich diesmal 891 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 236 Vereinen im Wettkampf um die deutschen Meistertitel. Aus Herne haben vom Schwimm-Club Wiking Helga Reich (AK 80) und Tanja Kintrup (AK 45) unsere Stadt vertreten. Dabei konnte Helga Reich über ihre Freistilstrecken von 100 und 200 Metern erneut ihre herausragende Stellung als Schwimmerin unter Beweis stellen und zwei Goldmedaillen gewinnen. Über 200 Meter konnte sie sich dabei klar von der Zweitplatzierten Annemarie Lüdicke vom TV Gut Heil Zerbst absetzen. Auch Tanja Kintrup blickt mit zwei Bronzemedaillen über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen zufrieden auf die deutschen Meisterschaften zurück. Sie freute sich auch deshalb, weil sie krankheitsbedingt erst ab Anfang April ihr Training wieder in vollem Umfang aufnehmen konnte. Darüber hinaus hat sie über 100 Meter Freistil die Bronzemedaille gerade um 0,4 Sekunden verfehlt und musste sich hier mit dem bekanntermaßen unglücklichen vierten Platz begnügen. Jetzt freuen sich beide bereits auf die anstehenden NRW-Meisterschaften, wo der SC Wiking mit einer größeren Mannschaft teilnehmen wird. Helga Reich (rechts) und Tanja Kintrup freuen sich über ihre Erfolge und die Medaillen bei den Deutschen Mastersmeisterschaften in Karlsruhe (Quelle: SC Wiking)