Helga Reich vom SC Wiking Herne schwimmt Deutschen Rekord

Von admin

Helga Reich vom SC Wiking Herne schwimmt Deutschen Rekord Die diesjährigen NRW-Meisterschaften der Masters fanden im Freibad in Oelde bei tollsten Freibadwetter statt. Mit einem kleinem Team von insgesamt 9 Aktiven reiste der Schwimmclub Wiking Herne nach Oelde und kehrte mit einem Deutschen Mastersrekord, 13 Landesmeistertiteln, 6 Vizemeistern und 2 dritten Plätzen nach Herne zurück. Das Gesicht des Herner Masterschwimmsports, Helga Reich, startete mit ihren 86 Jahren 3 mal in den Einzelwettbewerben und kletterte dreimal auch ganz nach oben auf dem Siegertreppchen. Hatte Sie noch über 200 m Freistil den Deutschen Rekord verfehlt, machte Sie über 50 m Schmetterling alles wieder gut. Mit einer tollen Zeit für eine Schwimmerin in der AK 85 von 1:00,98 Min schlug sie mit einem neuen Deutschen Rekord an.Aufgrund seiner Kinder, die zwischenzeitlich im SC Wiking trainieren, ist auch ein früher Schwimmer wieder in den Verein eingetreten und startete bei seinem ersten Wettkampf sofort durch. Marcus Derbort, der seit knapp 6 Monaten wieder seine Meter im Südpool an der Bergstr. zieht, konnte gleich in seinem ersten Wettkampf an seine früheren Erfolge anknüpfen. Über 50 m Brust in einer Zeit von 43,65 Sek. und über 50 m Freistil in der Zeit 34,44 erschwamm er sich den jeweiligen Landesmeistertiel in der AK 45.                         Mit dem umfangreichsten Programm bei den Einzelstarts war Michael Tippmann (AK 60) gemeldet. Er startete über 50, 100, 200 Freistil und über 50 m Delfin. Dies reichte für drei mal Gold; nur über 200 m reichte der Schlussspurt nicht mehr und mit einem Rückstand von 28 Hundertstel Sekunden reichte es mit einer Zeit von 2:43,79 Minuten auf der langen Bahn nur für den Titel des Vizemeisters in NRWDaneben schwammen noch Sonja Voß (Medaillenspiegel: 0 Gold / 1 Silber / 1 Bronze), Melina Mendritzki (1/1/1), Friedhelm Gerdes (-/1/-) und Friedrich Irle (1/-/-) in den Einzelwettbewerben. In den Staffelwettbewerben wurden die Genannten noch von Gabriele Jünemann und Chantal Müller unterstützt, die vor kurzem vom SV Neptun zu den Wikingern gewechselt ist. Bei insgesamt 5 Staffelwettbewerben reichte es für die Wikinger zu zwei Meistertiteln und drei zweite Plätzen.

Helga Reich als Weltmeisterin zurück aus Südkorea

Von admin

Die Wikingerin holte einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze Helga Reich hat ihren Platz in der Weltspitze in ihrer Altersklasse in Südkorea erfolgreich verteidigt. Bei der Weltmeisterschaft im Schwimmen in Gwangja/Südkorea gewann Helga Reich in dem Becken, in dem noch vor wenigen Wochen die allgemeine Schwimmelite der Welt die Weltmeistertitel verteilte, jetzt bei der Masters-Weltmeisterschaft jeweils im Freistil  eine Goldmedaille über 100, zwei Silbermedaillen über 400 und 800 und eine Bronzemedaille über 200 Meter in der Altersklasse 80. Besonders dramatisch war dabei der Endlauf über 100 Meter. Hier gewann sie in einem spannenden Wettkampf mit dem denkbar knappsten Vorsprung von  1/100 Sekunde am Ende die Goldmedaille vor der starken Konkurrenz von Denise Robertson und Alice Kinnaird aus Australien. Mit dem Sieg über Robertson war ihr gleichzeitig die Revanche gegenüber der letzten Weltmeisterschaft vor zwei Jahren gelungen, als sie selber zweite wurde.     Ulrike Urbaniak, die die deutsche Masters-Delegation in Gwangja leitete, beurteilte die Organisation auf der Seite des Deutschen Schwimmverbandes euphorisch: „Es waren überirdisch gut organisierte Weltmeisterschaften. Es gab tolle Medaillen, fantastische Urkunden, eine grandiose Siegerehrung bis Platz 6. Es gab immer freundliche und hilfsbereite Koreaner.“ Neben Helga Reich haben aus dem SC Wiking in Südkorea noch Petra Duda, Friedrich Irle und Andreas Behnke  teilgenommen. Dabei konnte Petra Duda einen hervorragenden vierten Platz über 100 Meter Brustschwimmen erzielen. Über die langen Strecken (800 m Freistil) und im Freiwasser über 3000 Meter gingen dann Friedrich Irle (AK 60) und Andreas Behnke (AK 50)an den Start. Beide belegten sowohl im Becken über 800m als auch im Freiwasser beachtliche Plätze im Mittelfeld. Friedrich Irle startete zusätzlich noch über 200 und 400 Meter Freistil. Zurück aus Südkorea lobte Helga Reich ebenfalls die sehr gute Organisation und Gastfreundschaft. Zu Recht wies aber Petra Duda auch auf die im Sommer sehr eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten für Wettkampfschwimmer hin. Die strahlende Weltmeisterin über 100 Meter Freistil Helga Reich bei der Siegerehrung des Internationalen Schwimmverbandes FINA in Südkorea (Foto: SC Wiking)

Helga Reich und Tanja Kintrup vom SC Wiking erfolgreich bei den Deutschen Meisterschaften der Masters

Von admin

In Karlsruhe fanden jetzt die 51. Deutschen Meisterschaften der Masters über die Kurzen Strecken im Schwimmen statt. Ausrichter war der SSC Karlsruhe, der nach einhelliger Meinung der Aktiven eine „fantastische Veranstaltung“ ausgerichtet hat.  Das „Fächerbad“ bot dabei optimale Bedingungen, weil neben der sehr großen Schwimmhalle ein Freibadgelände angrenzte, wo sich in einem riesengroßen Café Zelt  alle Teilnehmenden und die im Schwimmverband Verantwortlichen austauschen konnten. Die Deutschen Meisterschaften sind immer ein besonderer Anziehungspunkt. So trafen sich diesmal 891 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 236 Vereinen im Wettkampf um die deutschen Meistertitel. Aus Herne haben vom Schwimm-Club Wiking Helga Reich (AK 80) und Tanja Kintrup (AK 45) unsere Stadt vertreten. Dabei konnte Helga Reich über ihre Freistilstrecken von 100 und 200 Metern erneut ihre herausragende Stellung als Schwimmerin unter Beweis stellen und zwei Goldmedaillen gewinnen. Über 200 Meter konnte sie sich dabei klar von der Zweitplatzierten Annemarie Lüdicke vom TV Gut Heil Zerbst absetzen. Auch Tanja Kintrup blickt mit zwei Bronzemedaillen über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen zufrieden auf die deutschen Meisterschaften zurück. Sie freute sich auch deshalb, weil sie krankheitsbedingt erst ab Anfang April ihr Training wieder in vollem Umfang aufnehmen konnte. Darüber hinaus hat sie über 100 Meter Freistil die Bronzemedaille gerade um 0,4 Sekunden verfehlt und musste sich hier mit dem bekanntermaßen unglücklichen vierten Platz begnügen. Jetzt freuen sich beide bereits auf die anstehenden NRW-Meisterschaften, wo der SC Wiking mit einer größeren Mannschaft teilnehmen wird. Helga Reich (rechts) und Tanja Kintrup freuen sich über ihre Erfolge und die Medaillen bei den Deutschen Mastersmeisterschaften in Karlsruhe (Quelle: SC Wiking)