Helga Reich vom SC Wiking holt zwei Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften der Masters über die „Langen Strecken“ in Halle

Halle a.d.S. ist immer ein Magnet, wenn große Schwimmereignisse anstehen. So trafen sich jetzt bei den Deutschen Meisterschaften der Masters über die langen Strecken 515 aktive Schwimmerinnen und Schwimmer, die bei 908 Einzelstarts Strecken von 200 bis 1500m absolvierten. Insgesamt waren 203 Schwimmvereine in Halle vertreten, darunter natürlich auch der SC Wiking Herne.

Nachdem Helga Reich noch bei den Südwestfälischen Meisterschaften über die langen Strecken in Dortmund verletzungsbedingt pausieren musste, konnte sie jetzt wieder über ihre langen Lieblingsstrecken an den Start gehen. Über 400 m Freistil, wo sie bereits bei den NRW-Meisterschaften in Bochum überzeugen konnte, gewann sie klar die Goldmedaille. Gleiches gelang dann noch einmal, als sie über 800m Freistil antrat und dabei Annemarie Lüdicke vom TV Gut Heil Zerbst und Ingrid Siegert vom BSV Medizin Marzahn auf die Plätze zwei und drei verweisen konnte.

Die Siegerehrung in Halle übernahm dann Karin Beyer, die am 20. Juli 1958 in Berlin den ersten Weltrekord einer DDR-Schwimmerin aufgestellt und wenig später sogar noch verbessert hatte, vor. Auf dem Foto freuen sich Ingrid Siegert, Helga Reich. Karin Beyer, die für die Siegerehrung an den Ort ihrer frühen Erfolge zurückgekehrt ist, wurde bereits 1958 zur ersten DDR-Sportlerin des Jahres gewählt.

Das Training des SC Wiking wird aktuell umgestellt auf die kurzen Strecken, denn die nächsten großen Wettkampftermine betreffen die NRW- und DM-Meisterschaften über die kurzen Strecken.



von links: Ingrid Siegert, Helga Reich und Karin Beyer, die die Medaillen überreichte.  (Foto: SC Wiking)


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Veröffentlicht
10:49:40 11.06.2019
Christian Kraus